Gasheizung & Ölheizung
Heizungen mit Öl und Gas wärmen einen beträchtlichen Teil der deutschen Haushalte. Sie erzeugen die Wärme durch Verbrennung des Rohstoffs. In Neubauten werden weniger Öl- und Gasheizungen eingesetzt, da die Rohstoffe endlich sind. In Bestandsgebäuden hingegen sind sie noch stark vertreten. Wir empfehlen in jedem Fall moderne Gas- und Ölheizungen mit Brennwerttechnik. Diese nutzen die erzeugte Wärme fast vollständig und erreichen Wirkungsgrade von über 95 %. Diese Heizungssysteme bringen die erzeugte Wärme also fast vollständig in den Heizkreislauf.
Ein Regierungsbeschluss aus dem Jahr 2019 verbietet die Ölheizung schrittweise: Ab 2026 dürfen keine neuen Ölheizungen verbaut werden. Bestehende Anlagen hingegen dürfen noch 30 Jahre weiterbetrieben werden.
Wärmepumpe
Wärmepumpen nutzen ein Kühlmittel und Druckunterschiede, um einem Medium Wärme zu entziehen. Die Wärmepumpe kann entweder der Außenluft, dem Erdreich oder einem Gewässer die Wärme entziehen.
Die dadurch gewonnene Wärme wird dem Gebäude anschließend über den Wasserkreislauf oder über die Lüftungsanlage zugeführt. Eine Wärmepumpenheizung arbeitet am effizientesten, wenn Sie mit einer Niedertemperaturheizung (z. B. Fußbodenheizung, Wandheizung) kombiniert wird.

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Stückholz und Pelletheizung
Holzheizungen bieten eine Alternative zu den endlichen Rohstoffen Gas und Öl. Holz wächst nach und ist in ländlichen Regionen überall verfügbar. Der Rohstoffpreis ist stabil und der CO2-Ausstoß der Heizung relativ gering. Die Funktionsweise beider Heizungssysteme ist gleich.
Stückholzkessel verbrennen ganze Scheite, die Pelletheizung hingegen nutzt kleine gepresste Pellets. Beide Systeme lassen sich schnell und einfach bei der Modernisierung einer Gas- oder Ölheizung einsetzen.
Brennstoffzelle
Brennstoffzellen nutzen einen elektrochemischen Prozess, bei dem verschiedene Stoffe miteinander reagieren. Bei den Stoffen handelt es sich häufig um Wasserstoff und Sauerstoff. Die chemische Reaktion wird auch als „kalte Verbrennung“ bezeichnet und setzt Wärme und elektrische Energie frei.
Die elektrische Energie können Sie wie bei Photovoltaikanlagen entweder selbst nutzen oder einspeisen.
Die Brennstoffzelle hat den großen Vorteil, dass sie Wärme und Strom direkt im Haus erzeugt. Sie trägt damit zu kurzen Transportwegen bei.
Der Wirkungsgrad der Brennstoffzelle ist sehr hoch und sie macht am meisten Sinn, wenn Sie Wärme und Strom direkt im Haus nutzen. In der Regel wird eine Brennstoffzellenheizung mit einem anderen Heizungssystem kombiniert.
Solaranlagen
Solaranlagen nehmen die Sonnenenergie auf und bringen diese Wärme in den Kreislauf ein. Vorteile sind geringe Anschaffungskosten, die einfache Kombination beispielsweise mit einer Pelletheizung und eine emissionsfreie, von der Natur gelieferte Wärme.
Nachteil ist, dass Solaranlagen in den dunklen Jahreszeiten nicht genug Wärme aufnehmen können. Aus diesem Grund werden sie meist in Kombination mit anderen Heizsystemen eingesetzt.